Sightseeing in Berlin
Hauptstadt der Politik, Kultur & Vielfalt
Wer fürs Sightseeing nach Berlin kommt, den erwartet eine spannende Mischung. Alle politischen Systeme von der Monarchie über die Weimarer Republik, Nazideutschland, das geteilte Berlin und Deutschland im Kalten Krieg bis zur heutigen vereinigten Bundesrepublik haben hier ihre Spuren hinterlassen, die Sie bei unseren Berlin-Touren zu Fuß oder mit Ihrem Fahrzeug kennenlernen können:
Die preußische Zeit ist besonders im historischen Berliner Stadtzentrum mit der Museumsinsel, dem Prachtboulevard "Unter den Linden", dem Bebelplatz und dem Gendarmenmarkt erlebbar, das Sie bei einer unserer Überblickstouren kennenlernen werden.
Das Naziregime und der Zweite Weltkrieg haben gesellschaftlich und architektonisch einen starken Bruch erzeugt, der noch heute sichtbar ist. Mit monumentaler, erdrückender Architektur, wie dem heutigen Finanzministerium, verliehen die Nazis ihrem brachialen Regime Ausdruck. Unter anderem zielten die Nazis darauf ab, jegliches jüdisches Leben zu vernichten. Berlin sollte zur Reichshauptstadt "Germania" umgebaut werden. Das das den Nazis nicht gelang, haben die Berliner den Alliierten zu verdanken, die sie vom Schreckensregime befreiten und bei diesem Kampf so manche Gebäude zerstörten, denen man nachtrauerte.
Die Lücken schufen aber auch Platz für Neues. Das geteilte Berlin im Kalten Krieg erlebte nicht nur schmerzhafte Familientrennungen durch den Bau der Berliner Mauer, sondern auch eine unterschiedliche und miteinander konkurrierende Stadtentwicklung. Westdeutschland stabilisierte mit großzügigen Fördergeldern die Lebenssituation der Westberliner, indem damit neue Arbeitsplätze und Kultureinrichtungen geschaffen wurden, die den Westberlinern durch den Bau der Berliner Mauer im Ostteil der Stadt und im Umland verloren gingen. Dieser Umstand hat dazu beigetragen, dass Berlin eine reiche Kunst- & Kulturlandschaft bis heute hat.
In den 1980er Jahren gab es in beiden Teilen Berlins eine starke alternative Hausbesetzerszene in Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg. Die friedliche Revolution der DDR-Bürger 1989 ermöglichte den Fall der Berliner Mauer, schließlich das Zusammenwachsen Berlins, das spannend aber auch schmerzvoll verlief. In beiden Stadthälften gingen zigtausende Arbeitsplätze im Bereich der Industrie verloren. Junge Leute füllten die leeren Industriehallen mit Leben, als sie ihre Elektroclubs und Ateliers gründeten, deren wilder Charme den Ruf Berlins bis heute prägen.
Mit der Wiederbelebung des Potsdamer Platzes und der Errichtung des neuen Regierungsviertels um das alte Reichstagsgebäude bekam Berlin ein neues Macht- und Stadtzentrum. Schließlich führte die Berliner Bankenkrise 2001 zu einer Sparpolitik, deren Folgen zum heutigen Ruf Berlins beigetragen haben: Berlin ist arm, aber sexy!
Wollen Sie einen echten Berliner kennenlernen? Dann schauen Sie mal in den Spiegel! Berlin ist eine Stadt der Einwanderer schon immer gewesen, deren Kulturen zur Vielfalt der Stadt bis heute beitragen - im Stadtbild und der Berliner Küche, die nicht nur aus Currywurst und Döner besteht. Die jüngere Berliner Migrationsgeschichte kann besonders gut im Stadtteil Kreuzberg nachvollzogen werden.
Leider ist besonders dort derzeit die ärmere Bevölkerung durch steigende Mietpreise, verursacht durch Wohnungsknappheit und Gentrifizierung, bedroht. Doch die Berliner lassen sich nicht unterkriegen und protestieren regelmäßig gegen ihre Vertreibung...
Damit Sie am Ende Ihres Berlinbesuchs nichts verpasst haben, beraten wir Sie gerne bei der Zusammenstellung Ihres Programms. Unsere Berlin-Touren richten wir gerne nach Ihrem Zeitplan aus.