
AHA! Erlebnis-Touren Karsten Hemmerling
Jülicher Str. 13
13357 Berlin
Telefon: +49 30 620 018 94
Mo-Fr 10:00 - 13:30 und 15:00 - 18:00
Telefax:
+49 1805 50011319544
Liebe Gäste,
Stadtrundgänge sind die beste Art und Weise, das Lebensgefühl und das Flair Berlins am intensivsten kennenzulernen.
Alle Touren bieten wir auch schülergerecht an und integrieren gerne Ihre persönlichen Bildungsziele!
Unsere Themen für Sie:
Die Spandauer Vorstadt, die irrtümlicher Weise des Öfteren auch als Scheunenviertel bezeichnet wird, hat viel Historie, Moderne und Kontraste zu bieten.
Während heute sich viele schicke Galerien, Designerläden, Cafes und Bars aneinanderreihen, war das Viertel im 19. Jahrhundert das multikulturelle, quirlige Armenhaus Berlins, in dem sich auch ein großer Teil des jüdischen Lebens abspielte.
Zur Wendezeit 1989 besetzten viele junge Berliner verfallene Altbauten, um diese Freiräume für ihre sozialen, kulturellen und künstlerischen Projekte, wie zum Beispiel das Künstlerhaus Tacheles, zu nutzen. Diese Projekte bestehen teilweise bis heute und bilden den Kontrast zur sich etablierenden Moderne und High Society.
Diese Tour ist ein Muss für Leute, die die Vielfalt Berlins kennen lernen möchten!
Treffpunkt:
Zwischen Häagen Dazs Cafe und Butlers, Hauseingang Hackescher Markt 4, S-Hackescher Markt
Dauer:
Ca. 2 Stunden
Die AHA! Tipps:
Stimmen Sie sich doch auf die Vielfalt der Tour mit einem Besuch des Wochenmarktes auf dem Hackeschen Markt ein, der Donnerstag und Samstag von 10-18 Uhr geöffnet hat.
Nach Abschluss des Stadtrundgangs empfiehlt es sich den Freunden der alternativen und morbiden Kunst beim Künstlerhaus Tacheles Zeit zum Verweilen einzuplanen.
Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Berlins ist voller Pioniergeist, aber auch gezeichnet von Diskriminierungen und Vertreibungen, die im Holocaust ihren traurigen Höhepunkt fanden.
Diese schwierigen Lebensumstände haben viele Leben zerstört, aber auch starke Persönlichkeiten geformt, die die Zukunft Berlins und Deutschlands wesentlich mitgestaltet haben.
Wir wollen mit Ihnen den Spuren der kleinen und großen Persönlichkeiten, wie Moses Mendelssohn, Nelly Sachs und Albert Einstein, der jüdischen Gemeinde folgen. Dabei lernen Sie die jüdischen Einrichtungen der Spandauer Vorstadt kennen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum Teil wiederbelebt wurden oder neu entstanden sind.
Treffpunkt:
S-Hackescher Markt, Ausgang „An der Spandauer Brücke“
Dauer:
Ca. 2 Stunden
Die AHA! Tipps:
Im ehemaligen jüdischen Viertel Berlins befinden sich mehrere Museen zu dem Thema. Beim Haus Schwarzenberg befindet sich die Blindenwerkstatt von Otto Weidt und das Anne Frank Zentrum .
Wenn Ihr Wissensdurst am Ende der Tour noch nicht gestillt ist, empfehlen wir Ihnen den Besuch des Museums zur Geschichte der Berliner Juden in der Neuen Synagoge .
Möchten Sie Wissensdurst und Hunger in Einklang bringen, sollten Sie das neben der Adass Jisroel Gemeinde liegende Beth Cafe in der Tucholskystraße 40 besuchen. Hier gibt es feine koschere Lebensmittel zum Mitnehmen oder zum gemütlichen Verzehr vor Ort für Gruppen bis zu 20 Personen.
Gerne reservieren wir für Ihre Gruppe Plätze.
Viel blieb von Berlin nicht mehr übrig, als das dunkelste Kapitel der deutschen
Geschichte sein Ende nahm. Die Sowjetflagge auf dem Dach des
Reichstagsgebäudes wurde zum Symbol des Sieges über Nazi-Deutschland.
Aber was für eine Funktion hatte das Gebäude im Dritten Reich überhaupt?
Wie hatten Adolf Hitler und Albert Speer sich Berlins gewaltsame
Umgestaltung zur Welthauptstadt Germania genau vorgestellt? Und sollte
nicht ganz in der Nähe eine riesige Kuppelhalle gebaut werden?
Die Tour führt Sie vom Reichstagsgebäude zum Brandenburger Tor und dem
Pariser Platz, wo die SA Hitlers Ernennung zum Reichskanzler mit einem
kilometerlangen Fackelzug feierte und wichtige NS-Institutionen ihren Sitz
hatten.
Vorbei geht es am Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals. In unmittelbarer Nähe
dazu werden Sie an den Ort geführt, wo Hitler die überdimensionierte Neue
Reichskanzlei und den Führer-Bunker bauen ließ.
Von dort führt uns der Weg zur Wilhelmstraße, der ehemaligen
Regierungsstraße. In Görings mächtigem Reichsluftfahrtministerium und dem,
was von Goebbels Propagandaministerium übrig blieb, haben sich
mittlerweile wieder Bundesministerien angesiedelt.
Die Tour endet am Erinnerungsort „Topographie des Terrors“, auf dessen
Gelände sich ehemals die Zentralen von SS und Gestapo befanden. Dort
haben Sie im Anschluss die Gelegenheit, die kostenfreie Ausstellung zu
besichtigen.
Erleben Sie schwindelerregende Perspektiven im Turmbau des neuen Hauptbahnhofs, einem der größten und modernsten Bahnhöfe Europas. Erfahren Sie, wo Politik im großen Stil und an historisch bedeutsamer Stelle gemacht wird:
Wo genau im Kanzleramt hat nun Frau Merkel ihr Büro? Was kann die Reichstagskuppel alles? Und an welcher Stelle wurde bei Kriegsende die Sowjetflagge gehisst?
Wandeln Sie auf den Spuren der Berliner Mauer, vorbei am Brandenburger Tor und durchschreiten Sie das eindrucksvolle Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals. Einen Steinwurf davon entfernt erheben sich die mächtigen postmodernen Kulissen des Potsdamer Platzes. Aus dem bedrückenden Niemandsland zwischen Ost- und Westberlin wurde die größte Baustelle Europas. Alljährlich findet hier das berühmte internationale Filmfestival, die Berlinale, statt.
Treffpunkt:
Hauptbahnhof, Ausgang zum Washingtonplatz
Dauer:
Ca. 2 Stunden
Die AHA! Tipps:
Der Potsdamer Platz hat Attraktionen für alle Generationen zu bieten. Neben dem Reichtum an moderner Architektur, Cafés und Restaurants gibt es dort das Legoland für alle Junggebliebenen und das Filmmuseum „Deutsche Kinemathek“. Filme aller Art und Größe sind auch in den 3D-Kinos am Potsdamer Platz zu bewundern.
Wer sich eher zu den älteren Medien bzw. Künsten hingezogen fühlt, kann im ehemaligen Westberliner Kulturforum neben dem neuen Potsdamer Platz in der Philharmonie, dem Musikinstrumentenmuseum, der Neuen Staatsbibliothek und der Neuen Nationalgalerie fündig werden.
Wenn Sie zu viel Geld dabei haben sollten, können Sie es entweder beim Shoppen in den Potsdamer Arkaden oder im edlen Spielcasino am Marlene-Dietrich-Platz ausgeben.
Nichts hat die ganze Welt so lange bewegt wie der Kalte Krieg, der mit der Berliner Blockade 1948 begann und mit dem Fall der Mauer 1989 endete. Das geteilte Berlin war immer wieder Brennpunkt der weltpolitischen Auseinandersetzungen.
Erfahren Sie von den Konflikten um das Brandenburger Tor, den Reichstag, das sowjetische Ehrenmal in Westberlin, den Arbeiterauftand am 17. Juni 53 u.a.. Sie sehen die Reste der Berliner Mauer, einen der letzten innerstädtischen Grenzwachtürme und den berühmten Grenzübergang Checkpoint Charlie.
Treffpunkt:
Vor der Akademie der Künste, Pariser Platz 4,
S-Unter den Linden oder U-Brandenburger Tor
Dauer:
Ca. 2 Stunden (bis Potsdamer Platz) oder 2,5 Stunden (bis Checkpoint Charlie)
Die AHA! Tipps:
Vor dem Stadtrundgang empfiehlt es sich am Pariser Platz das Kennedy Museum und die temporären Ausstellungen der Akademie der Künste zu besichtigen.
Nach dem Ende der Tour am Checkpoint Charlie können Sie einen Imbiss gegenüber vom Mauermuseum einnehmen, bevor Sie dieses besuchen (9-22 Uhr).
Wenn Sie die Geschichte des geteilten Berlins und der Berliner Mauer mit Theatereinlagen und Livemusik erleben möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Sightseeing-Show „Zwischen Whisky und Wodka – Der Berliner Mauerkater“.
Als die Grenze zwischen West- und Ostberlin am frühen Morgen des 13. Augustes 1961 von DDR-Truppen abgeriegelt wurde, konnte kaum ein Mensch sofort begreifen, dass er seine Familie, Freunde und seinen Arbeitsplatz jenseits der Grenze für Jahre nicht mehr sehen würde.
Um die Menschen gewaltsam voneinander trennen zu können, musste eine scharf bewachte Schneise mitten durch die Stadt gehauen werden, der hunderte von Häusern, Straßen, Bahnlinien und anderen Verbindungen zum Opfer fielen.
Diese Wunden der Stadt sind noch heute in der Bernauer Straße sichtbar. Ihnen und den persönlichen Dramen der Anwohner gilt unsere Aufmerksamkeit.
Treffpunkt:
Bernauer Str./Oderberger Str. vorm Mauerparkeingang, Tram M10 Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark oder U2-Eberswalder Str.
Dauer:
Ca. 2 Stunden
Die AHA! Tipps:
Vor oder nach der Tour laden die Flohmärkte am legendären Mauerpark (So 6-17 Uhr) wie am Arkonaplatz (Fr 12-19 Uhr) zum Bummeln ein. Besonders der Mauerpark bietet Sonntags mit vielen Kleinkünstlern viel Unterhaltung an.
Nach dem Stadtrundgang lohnt es sich, die Ausstellungsräume des Dokumentationszentrums Berliner Mauer zu besichtigen, wo die Tour endet.
Was wäre Kreuzberg SO 36 ohne seine widerspenstigen Bürger? Wahrscheinlich eine anonyme Hochhaussiedlung mit wenig Grün aber viel Autobahn. So sahen die frühen Pläne des Berliner Senats aus. Dass das vielzitierte Getto Kreuzberg SO 36 heute zum großen Teil aus sanierten Altbauten besteht und eine Vielzahl an sozialen Einrichtungen und kleineren Grünanlagen aufweist, haben wir den kämpferischen Mietern aus den 70er und 80er Jahren zu verdanken.
Trotz der verbreiteten Armut haben es die rebellischen Kreuzberger bisher verstanden, sich alternative Freiräume zu erobern und zu halten. Kleine individuelle Läden trotzen erfolgreich den großen Einzelhandelsketten.
Verfolgen Sie mit uns die Entstehung des multikulturellen und rebellischen Kreuzbergs bis zur revolutionären 1. Mai Demonstration! Erlangen Sie Einblicke in die vielfältige Kneipen- und Musiklandschaft Kreuzbergs! Die Besichtigung einer Moschee ist ebenfalls möglich.
Treffpunkt:
Kottbusser Str./Skalitzer Str. vor der Commerzbank
am U8-Kottbusser Tor
Dauer:
Ca. 2,5 Stunden
Die AHA! Tipps:
Wer vor oder nach dem Stadtrundgang sich ausführlicher über die Kreuzberger Geschichte informieren möchte, dem legen wir das Kreuzbergmuseum (Mi-So von 12 bis 18 Uhr geöffnet)
in der Adalbertstr. 95, nahe dem Kottbusser Tor, ans Herz.
Die Oranienstraße/Wiener Straße präsentiert die Vielfalt Kreuzbergs am Besten:
Von arabischen bis schwäbischen Restaurants, türkischen Vereinsräumen und Moscheen bis zu schwullesbischen Bars und Hanfladen ist hier alles zu finden. Ausgenommen sind die großen Fastfood-Ketten, die bei den meisten Kreuzbergern unerwünscht sind.
Entspannen und Grillen kann man im Görlitzer Park.
Beliebt ist auch das Ufer am Landwehrkanal zum Spazieren und Sonnen. An der Admiralsbrücke treffen sich im Sommer fast jeden Abend viele junge Leute, um dort zu feiern.
Der Wrangelkiez, östlicher Teil vom berüchtigten Kreuzberg SO 36, fristete bis zum Mauerfall 1989 das Schicksal eines armen Westberliner Randbezirks. Die nach dem 2. Weltkrieg günstigen Mieten machten den Stadtteil attraktiv für Studenten, Künstler und "Gastarbeiter". Diese Kreuzberger Mischung setzte sich bis zur deutschen Einheit gegen die Umbaupläne des Westberliner Senats und der Wohnraumspekulanten erfolgreich zur Wehr.
Doch seitdem Berlin wieder vereint und Kreuzberg ein Innenstadtbezirk mit attraktiven Ufergebieten für Bürogebäude und Lofts an der Spree ist, nimmt der Druck auf die alten Bewohner im Wrangelkiez zu. Hohe Arbeitslosigkeit und hohe Mieten drohen die alten Bewohner und ihre alternativen Projekte zu verdrängen.
Lernen Sie mit uns die Vielfalt und den Umbruch im Wrangelkiez kennen: Das Kreuzberger Parkleben, eine Wagenburg, ein alternativer Gewerbehof, einer der letzten DDR-Grenzwachtürme und das umstrittene Spreeufer erwarten sie.
Treffpunkt:
Bevernstr./Köpenicker Str. am Taxistandtelefon,
neben U1-Schlesisches Tor
Dauer:
Ca. 2 Stunden
Die AHA! Tipps:
Zum abwechslungsreichen Speisen, Chillen und Feiern ist der Kreuzberger Stadtteil SO 36 ideal. In der Köpenicker und Schlesischen Str. findet man viele Cafes und Clubs auch am Spreeufer. Der überdachte und größte Flohmarkt Berlins in der "Arena" (Eichenstr. 4, Sa 7-18 u. So 7-16 Uhr) südlich der Schlesischen Brücke ist nicht nur bei schlechtem Wetter einen Besuch wert.
Beliebt ist auch das Ufer am Landwehrkanal zum Spazieren und Sonnen. Entspannen und Grillen kann man im Görlitzer Park.